#Guttenberg als Bundespräsident der #Piraten

Tja, so einen Bundespräsidenten, den braucht man ja nicht, und Gauck gauckelt auch nur vor, ein Bürgerrechtler zu sein. Bei meiner inneren Suche nach einem Bundespräsidenten bin ich also irgendwie auf Guttenberg gekommen. Unsinn? Nein!

Also ich bin dann zu der Ansicht gekommen, dass dieser Guttenberg der Bundespräsidentenkanditat der Piraten werden sollte. Nicht weil wir ihn lieben,

sondern:

1. Guttenberg bringt alle Qualifikationen mit. Er kann mit Besteck essen, kennt McDonalds nur vom vorbeifahren. Er kann sich so gewählt ausdrücken, dass es ihn keiner abnimmt. Er kann seine Haare geelen und kennt Langhaarschneider nicht. Und er hat eine bessere Hälfte, ein einwandfreier Sitz der Krawatte ist also auch gewährleistet. Außerdem hat er durch jahrelanges Training Übung darin, sich in Schlössern und anderen Großbauten zu orientieren. Was braucht ein Bundespräsident mehr als dass – es gibt ja auch noch das Bundespräsidialamt.

2. Guttenberg ist populär – bei denen die Bild lesen und keine zwei Brotkrumen weit selbst denken können. Also genau bei der Zielgruppe, die sowas wie einen Bundespräsidenten braucht, um sich irgendwie deutsch zu fühlen, seitdem es ja keinen Kaiser mehr gibt! Also warum sollte man nicht genau diesen Leuten genau das geben, was sie verlangen? Letztendlich baut RTL genau nach diesem Maßstab ihre Shows wie DSDS, Big Brother oder DSDSM auf. könnte man Politik so wieder populär machen?

3. Guttenberg ist aus dem Weg. Zumindest was die Landtagswahlen und Bundestagswahlen 2013 betrifft. Er kommt dann niemandem in die Quere. Weder als Bundeskanzler, noch als Minister oder Abgeordneter. Oder – ganz schlimm – als nächster Ministerpräsident Bayerns!

4. Mit Guttenberg sofort dorthin, wo sonst Karrieren gegen den Ruhestand getauscht werden… Weil bei allen bisherigen Bundespräsidenten endete die politische Laufbahn dort – und wurde in einen Ruhestand eingetauscht. Wenn Guttenberg das durchhält, ist das gleichzeitig der Höhepunkt wie auch das Ende seiner Karriere, womit wir dauerhaft sicher sein können, dass er nicht mehr zurückkommt.

5. Auch Guttenberg ist wie Schramm ein Kabarettist, was seit der Plagiatsaffäre offensichtlich sein sollte – bloß hat ihn noch niemand außerhalb seiner Rolle erlebt. Vielleicht ist das auch ein Vorteil, wenn ein Kabarettist Bundespräsident wird, der seine Rolle am Abend nicht ablegt. Auch Guttenberg kann und wird wie Schramm ein paar wichtige Statements machen, wenn wir ihn als unseren Kandidaten aufstellen und er ein Mikro hingehalten bekommt – zum Beispiel über die CSU…

6. Letztendlich ergeben sich sogar Einsparpotenziale, wenn man die Fähigkeiten des Bundespräsidenten gezielt fördert: Mit der Aufstellung von 100 Kopierern wird Guttenberg seinen inneren Plagiats-Anständigkeitshund erneut überlisten und alles, was ihm in die Finger kommt kopieren – jetzt muss man ihm nur noch Sachen geben, deren Verbreitung nützlich ist: Gesetze, Vorschriften, Protokolle usw. Damit kann man mehreren Gremien, wie zum Beispiel dem Bundestag die Vervielfältigung dieser Protokolle ersparen. Wenn man ihm Geldscheine oder Staatsanleihen hinlegt, dann kann man sich ggf. sogar die Bundesdruckerei sparen 😉

Deswegen kann man Guttenberg getrost als Kandidat der Piratenpartei in die Versammlung mitnehmen – zumindest empfehle ich das mal „ernsthaft“ zu diskutieren.

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2 Antworten zu #Guttenberg als Bundespräsident der #Piraten

  1. diedameckert schreibt:

    glaubst du echt immernoch, Guttenberg hätte seine Doktirarbeit selber gefälscht? Der hat die doch als der Skandal kam das erste Mal gelesen – genauso wie seine Korrektoren das Ding da zum ersten Mal gelesen haben.

    Ich bin für Thomas Gottschalk als Bundespräsident.

    Und pass auf, was allein vom Titel deines Blogs her hängen bleiben könnte – böse Zungen wären sich nicht abgeneigt, Guttenberg als Urheberrechtsverletzer ganz deutlich in der Linie der Piraten zu sehen. Erhebliche Teile der Öffentlichkeit halten die Piraten für eine Partei, die nur deswegen gegen Urheberrechte ist, damit sie selber nicht wegen der Verletzung derselben bestraft werden können. Man sollte also durchaus aufpassen, was fürn Image man sich mit spaßig gemeinten Sachen einhandeln kann.

    (übrigens sind auch Leute, die keinen Brotkrumen eigener Meinung haben vollwertige Bürger dieses Staates. Und insofern diese Leute alle keine eigene Meinung hätten, müsste irgendwo ja auch jemand sein, der ihnen die Meinung, dass Guttenberg nicht so schlimm ist, vorgesagt haben. kurzum: selbst für ne satirische Auseinandersetzung und für Kritik an der Existenz des Amtes ist der Beitrag leider in sich widersprüchlich und teilweise grenzwertig menschenverachtend. Auch eien Frage, wie man sich nun darstellen möchte…)

    • ka4015 schreibt:

      Vorsager für fremde Meinungen: Frag mal Springer und seine Presse…

      PS:
      Für jeden Ironie- und Sarkasmus-Tag den ich verwendet habe verschenke ich an den Entdecker und Benenner:

      nix. 😉

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